Montag, 19.10. · Tag 8

De Hoop: Buntböcke, Zebras & Indischer Ozean

Mit der Pontfähre über den Breede River · Baden im Indischen Ozean

231
km Ausflüge
277 m
höchster Punkt
5
Tierarten gesehen

Tiere des Tages

Buntbock
BuntbockBontebok
Afrikanischer Strauß
Afrikanischer StraußCommon ostrich
Kap-Bergzebra
Kap-BergzebraCape mountain zebra
Paradieskranich
ParadieskranichBlue crane
Schaumheuschrecke (vermutlich)
SchaumheuschreckeKoppie foam grasshopper
07:30 · Morgenblick

Der Morgen begrüßte uns mit blauem Himmel über dem Breede River.

Blick aus unserer Wohnung über den Breede River.
Blick aus unserer Wohnung über den Breede River.
Schotterpiste nach Malgas
39 km · ca. 28 min Fahrzeit

Dann ging es los nach De Hoop – zuerst rund 40 km über eine lange Schotterstraße bis zur Fähre in Malgas. Unterwegs stand ein großer, grauer Vogel im Stoppelfeld: ein Paradieskranich, der Nationalvogel Südafrikas.

Ein Paradieskranich im abgeernteten Weizenfeld.
Ein Paradieskranich im abgeernteten Weizenfeld.
Mit der Fähre über den Breede River

In Malgas fuhren wir mit dem Auto auf die kleine Fähre – und einmal quer über den Breede River.

Wissenswert

Die Malgas-Fähre

  • Die Fähre über den Breede River gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. Bis vor wenigen Jahren war sie die letzte handgezogene Fähre Südafrikas: Männer zogen sie an einem Stahlseil über den Fluss.
  • Inzwischen fährt eine größere Fähre mit Dieselmotor und zwei Antrieben. Gegen den Abschied von der alten Fähre unterschrieben über 16.000 Menschen eine Petition.
  • Von der Fähre sind es noch einmal gut 30 km Schotterstraße bis nach De Hoop.
Weiter nach De Hoop
33 km · ca. 56 min Fahrzeit

Auf der anderen Seite ging es noch einmal gut 30 km über Schotter bis ins Naturreservat De Hoop.

Wissenswert

De Hoop

  • Das Naturreservat ist rund 34.000 Hektar groß und gehört zum UNESCO-Welterbe „Kapflorenregion“.
  • Hier lebt eine der größten Populationen der seltenen Buntböcke – dazu Kap-Bergzebras, Elenantilopen, Strauße und rund 260 Vogelarten.
  • Das Meeresschutzgebiet reicht fünf Kilometer weit ins Meer und ist eines der größten Afrikas – im Winter kommen auch hier viele Südkaper vorbei.
09:15 · Die ersten Tiere

Kaum im Park, sahen wir schon aus dem Auto die ersten Tiere: Strauße, Zebras und Buntböcke.

Die ersten Tiere im Grasland von De Hoop.
Die ersten Tiere im Grasland von De Hoop.
Kap-Bergzebras vor den Hügeln.
Kap-Bergzebras vor den Hügeln.
Ein Buntbock beim Grasen.
Ein Buntbock beim Grasen.
09:40 · Spaziergang an der Vlei

Danach ein kleiner Spaziergang am See (der „Vlei“). Henry ist vorneweg gesprintet und hat unterwegs eine knallrot-schwarze Heuschrecke und eine bunte Raupe entdeckt.

Am Ufer der De Hoop Vlei.
Am Ufer der De Hoop Vlei.
Eine Schaumheuschrecke – rot-schwarz heißt: Finger weg, giftig!
Eine Schaumheuschrecke – rot-schwarz heißt: Finger weg, giftig!
Über Stock und Stein.
Über Stock und Stein.
Wer findet das Insekt zwischen den Zweigen?
Wer findet das Insekt zwischen den Zweigen?
Henry sprintet vorneweg.
Henry sprintet vorneweg.
Kurze Pause auf dem Felsen.
Kurze Pause auf dem Felsen.
Lea und Henry auf dem Wanderweg.
Lea und Henry auf dem Wanderweg.
Eine gelb-schwarze Raupe auf dem Stein.
Eine gelb-schwarze Raupe auf dem Stein.
Power-up-Snack

Nach so viel Sprinten brauchte Henry erst einmal einen Power-up-Snack, um wieder Energie zu tanken.

Snackpause auf Leas Arm.
Snackpause auf Leas Arm.
Mit Snack geht es weiter.
Mit Snack geht es weiter.
Henry auf seinem Steinthron.
Henry auf seinem Steinthron.
10:25 · Buntböcke am Weg

Kurz vor dem Parkplatz standen plötzlich Buntböcke direkt neben unserem Weg – und ein paar Hundert Meter weiter noch mehr. Wir haben sogar ein kleines Buntbock-Baby gesehen.

Zwei Buntböcke im Fynbos.
Zwei Buntböcke im Fynbos.
Ein Buntbock schaut uns direkt an.
Ein Buntbock schaut uns direkt an.
Buntböcke überqueren den Weg.
Buntböcke überqueren den Weg.
Mama und Baby.
Mama und Baby.
Das Buntbock-Baby hat sich ins Gras gelegt.
Das Buntbock-Baby hat sich ins Gras gelegt.
Ganz entspannt.
Ganz entspannt.
Henry zeigt auf die nächsten Tiere.
Henry zeigt auf die nächsten Tiere.
10:50 · Die Strauße kommen

Dann sahen wir von weitem zwei Strauße, die in vollem Tempo auf uns zu rannten und direkt an uns vorbeizogen. Auf der Straße neben uns waren ein paar Minuten vorher noch die Buntböcke unterwegs gewesen – als die Strauße an ihnen vorbeirannten, sprang sogar das Baby auf.

Ein Strauß kommt angelaufen.
Ein Strauß kommt angelaufen.
Und da kommt der zweite.
Und da kommt der zweite.
Ein Straußenweibchen im Vorbeigehen.
Ein Straußenweibchen im Vorbeigehen.
Das Männchen mit schwarzem Gefieder.
Das Männchen mit schwarzem Gefieder.
Direkt an der Straße entlang.
Direkt an der Straße entlang.
Strauße und Buntböcke auf derselben Wiese.
Strauße und Buntböcke auf derselben Wiese.
Weiter geht's im Galopp.
Weiter geht's im Galopp.
Strauß, Buntbock und Baby – das Kleine steht auf.
Strauß, Buntbock und Baby – das Kleine steht auf.
Mittag

Zum Mittagessen gab es eine Pause im Restaurant von De Hoop. Danach sind wir noch über die Schotterwege im Park gefahren, auf der Suche nach weiteren Tieren.

Ein Kap-Bergzebra beim Grasen.
Ein Kap-Bergzebra beim Grasen.
Dieses Zebra schaut neugierig herüber.
Dieses Zebra schaut neugierig herüber.
Genug Tiere für heute
14 km · ca. 26 min Fahrzeit

Irgendwann hatte Henry genug von Tieren – und war ziemlich grummelig, weil wir sein Hörbuch noch nicht angemacht hatten. Draußen standen die Zebras, aber das interessierte ihn gerade gar nicht.

Zebras vor dem Fenster? Egal – wo bleibt das Hörbuch?
Zebras vor dem Fenster? Egal – wo bleibt das Hörbuch?
13:15 · Am Strand von Koppie Alleen

Am Strand bei Koppie Alleen hat Henry Muscheln gesammelt, wieder eine Sandburg gebaut und sogar die Schere einer Krabbe gefunden.

Henry rennt los zum Strand.
Henry rennt los zum Strand.
Endlich am Meer.
Endlich am Meer.
Der Weg durch die Dünen.
Der Weg durch die Dünen.
Türkises Wasser und weißer Sand.
Türkises Wasser und weißer Sand.
Die Kalksteinfelsen am Strand.
Die Kalksteinfelsen am Strand.
Fundstück: die Schere einer Krabbe.
Fundstück: die Schere einer Krabbe.
Sandburg-Zeit

Und dann wurde gebaut – mit Schaufel, Muscheln und viel Ausdauer.

Henry beim Graben.
Henry beim Graben.
Allein am weiten Strand.
Allein am weiten Strand.
Lea und Henry bauen zusammen.
Lea und Henry bauen zusammen.
Mit der blauen Schaufel.
Mit der blauen Schaufel.
Fertig: Henry und seine Sandburg.
Fertig: Henry und seine Sandburg.
Rückweg
146 km · ca. 2 h 42 min Fahrzeit · höchster Punkt 277 m

Vom Strand bei Koppie Alleen ging es zurück, diesmal nicht über die Fähre: An der Straße bei Ouplaas sind wir links abgebogen und kurz danach rechts nach Norden bis Swellendam. Vom Strand bis zur N2 waren das noch einmal rund 55 km Schotter. Ein paar Kilometer vor dem Abzweig zur R322 sind wir von der N2 abgefahren und durch Slangrivier gefahren – mit noch einmal gut 8 km Schotter, bevor wir auf der R322 zurück nach Witsand kamen.