Donnerstag, 22.10. · Tag 11

Safari in Buffelsdrift & Cango Caves

Erste Safari – Löwen, Giraffen, Nashörner · Elefanten füttern · Kuscheltier „Karoo“ zieht ein · Tropfsteinhöhlen

207
km Ausflüge
793 m
höchster Punkt
16
Tierarten gesehen

Tiere des Tages

Breitmaulnashorn
BreitmaulnashornSouthern white rhino
Weißschwanzgnu
WeißschwanzgnuBlack wildebeest
Springbock
SpringbockSpringbok
Löwe
LöweLion
Giraffe (Kap-Giraffe)
GiraffeSouth African giraffe
Landschildkröte (vermutlich junge Pantherschildkröte)
LandschildkröteLeopard tortoise / Angulate tortoise
Puffotter
PuffotterPuff adder
Afrikanischer Elefant (Steppenelefant)
Afrikanischer ElefantAfrican bush elephant
Wasserschildkröte (vermutlich Helm-Pelomeduse)
WasserschildkröteHelmeted terrapin
Kap-Bergzebra
Kap-BergzebraCape mountain zebra
Erdmännchen
ErdmännchenMeerkat
Nyala
NyalaNyala
Webervogel (vermutlich Kapweber oder Maskenweber)
WebervogelCape weaver / Southern masked weaver
Kap-Zwerggecko (vermutlich)
Kap-ZwerggeckoCape dwarf gecko
🐾
SperlingSparrow
🐾
KarpfenCarp
Früh · Über den Outeniqua-Pass
82 km · ca. 1 h 19 min Fahrzeit · höchster Punkt 791 m

Heute war richtig was los! Früh am Morgen ging es über den Outeniqua-Pass nach Oudtshoorn ins Wildreservat Buffelsdrift – dort sind wir in den offenen Safari-Wagen gestiegen.

Startklar im Safari-Wagen.
Startklar im Safari-Wagen.
Wissenswert

Buffelsdrift

  • Das private Wildreservat liegt am Rand der Kleinen Karoo, nur wenige Kilometer nördlich von Oudtshoorn und auf dem Weg zu den Cango Caves.
  • Oudtshoorn war um 1900 die Welthauptstadt der Straußenfedern – mit den Federn für Hüte und Boas wurden die „Federbarone“ steinreich.
  • Hier leben unter anderem Nashörner, Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras und viele Antilopenarten.
09:10 · Die ersten Nashörner

Kurz nach der Abfahrt sahen wir schon die ersten Nashörner: Breitmaulnashörner. Der Guide erklärte uns, dass es Breitmaul- und Spitzmaulnashörner gibt – auf Englisch „white“ und „black rhino“. Dabei sind beide eigentlich grau.

Zwei Breitmaulnashörner beim Grasen.
Zwei Breitmaulnashörner beim Grasen.
Mit dem breiten, eckigen Maul rupft es Gras wie ein Rasenmäher.
Mit dem breiten, eckigen Maul rupft es Gras wie ein Rasenmäher.
Wissenswert

Weiß oder schwarz?

  • Breitmaulnashörner fressen Gras und haben ein breites, eckiges Maul. Spitzmaulnashörner zupfen Blätter von Büschen und haben eine spitze, hakenförmige Oberlippe.
  • Woher „white rhino“ kommt, ist nicht ganz sicher. Oft heißt es, „weiß“ sei ein Missverständnis des niederländischen Worts „wijd“ (weit, breit) – das ist aber nicht belegt. Das „black rhino“ wurde dann einfach zum Gegenstück.
09:15 · Springböcke & Gnus

Danach entdeckten wir einen Springbock, eine Herde Weißschwanzgnus, die gemütlich beieinanderlagen, und noch viele weitere Springböcke.

Ein einzelner Springbock im Gebüsch.
Ein einzelner Springbock im Gebüsch.
Weißschwanzgnus bei der Pause.
Weißschwanzgnus bei der Pause.
Eine ganze Gruppe Springböcke ruht sich aus.
Eine ganze Gruppe Springböcke ruht sich aus.
Ein Springbock ganz aus der Nähe.
Ein Springbock ganz aus der Nähe.
09:28 · Erdmännchen!

Dann hatten wir richtig Glück: Erdmännchen! Normalerweise sitzen sie um diese Tageszeit schon in ihren Höhlen – aber zwei standen noch aufrecht Wache.

Ein Erdmännchen hält Wache.
Ein Erdmännchen hält Wache.
Groß und Klein, beide auf Posten.
Groß und Klein, beide auf Posten.
09:33 · Nyalas & Gnus

Weiter ging es zu Nyalas – die Weibchen und Jungtiere sind rotbraun mit weißen Streifen – und noch einmal zu den Gnus.

Ein junges Nyala liegt im Gras.
Ein junges Nyala liegt im Gras.
Nyala-Weibchen mit Jungtier.
Nyala-Weibchen mit Jungtier.
Zwei Weißschwanzgnus – den hellen Schwanz sieht man gut.
Zwei Weißschwanzgnus – den hellen Schwanz sieht man gut.
Ein Gnu-Bulle mit nach vorn gebogenen Hörnern.
Ein Gnu-Bulle mit nach vorn gebogenen Hörnern.
10:11 · Pause auf dem Berg

Oben auf einem der Berge gab es einen kurzen Stopp mit tollem Ausblick – und für Henry einen kleinen Snack zum Auftanken. Ganz weit in der Ferne entdeckten wir schon zwei Giraffen.

Blick vom Berg über das Tal.
Blick vom Berg über das Tal.
Snackpause an der Aussichtsplattform.
Snackpause an der Aussichtsplattform.
Ganz klein in der Ferne: zwei Giraffen.
Ganz klein in der Ferne: zwei Giraffen.
Henry tankt auf Leas Schoß wieder Energie.
Henry tankt auf Leas Schoß wieder Energie.
10:30 · Zebras mit Sonnencreme

Dann eine Herde Zebras. Der Guide erklärte, dass es zwei Arten gibt: Bergzebras mit weißem Bauch und eng stehenden Streifen und Steppenzebras, bei denen die breiteren Streifen bis über den Bauch laufen. Diese hier hatten einen weißen Bauch – es waren Kap-Bergzebras. Eins von ihnen legte sich in den Sand und wälzte sich darin – Sonnencreme auf Zebra-Art. Danach war sein Fell ganz sandig. Und eins der Zebras hatte einen dicken, runden Bauch: Es ist trächtig.

Weißer Bauch, enge Streifen: ein Kap-Bergzebra.
Weißer Bauch, enge Streifen: ein Kap-Bergzebra.
Dieses Zebra ist trächtig – man sieht den runden Bauch.
Dieses Zebra ist trächtig – man sieht den runden Bauch.
Eine kleine Zebraherde zwischen Aloen.
Eine kleine Zebraherde zwischen Aloen.
Erst hinlegen …
Erst hinlegen …
… und dann im Sand wälzen: Sonnencreme!
… und dann im Sand wälzen: Sonnencreme!
Danach ist das Fell ganz sandig.
Danach ist das Fell ganz sandig.
Noch einmal die werdende Zebra-Mama.
Noch einmal die werdende Zebra-Mama.
Wissenswert

Bergzebra oder Steppenzebra?

  • Kap-Bergzebras haben einen weißen Bauch, schmale, eng stehende Streifen und ein „Gitterrost“-Muster auf dem Hinterteil. Am Hals haben sie eine kleine Hautfalte (Wamme).
  • Steppenzebras haben breitere Streifen, die bis unter den Bauch reichen, oft mit hellbraunen „Schattenstreifen“ dazwischen.
  • Um 1950 gab es nur noch rund 80 Kap-Bergzebras. Heute sind es dank Schutzgebieten wie dem Mountain Zebra National Park wieder mehrere Tausend.
10:39 · Die Giraffen

Danach fuhren wir ganz nah an den Giraffen vorbei. Im Park leben 27 Giraffen. Die älteste ist selbst schon 27 Jahre alt, bleibt am liebsten für sich und besucht die Herde nur ab und zu – der Guide nannte sie so etwas wie „Opaaa“. Bei den männlichen Giraffen werden die Flecken mit dem Alter immer dunkler, bei den Weibchen laut Guide eher heller.

Drei Giraffen zwischen den Aloen.
Drei Giraffen zwischen den Aloen.
Zwei Giraffen schauen neugierig herüber.
Zwei Giraffen schauen neugierig herüber.
Zwei junge Giraffen.
Zwei junge Giraffen.
Irgendwo da hinten sind Giraffen – findest du sie?
Irgendwo da hinten sind Giraffen – findest du sie?
Eine Giraffe mitten in der Buschlandschaft.
Eine Giraffe mitten in der Buschlandschaft.
Ganz nah!
Ganz nah!
Sehr dunkle Flecken – ein älterer Bulle.
Sehr dunkle Flecken – ein älterer Bulle.
10:52 · Eine Puffotter

Dann kroch eine Puffotter über den Weg. Laut Guide ist sie hochgiftig – und ihre hellen Streifen sehen beim Kriechen aus wie kleine laufende Beinchen.

Die Puffotter kriecht über den Weg.
Die Puffotter kriecht über den Weg.
Die Puffotter auf der roten Piste.
Die Puffotter auf der roten Piste.
Gut zu sehen: die hellen Winkel auf dem Rücken.
Gut zu sehen: die hellen Winkel auf dem Rücken.
11:01 · Zum Schluss

Zum Schluss noch zwei Nyala-Böcke mit zotteligem Fell und gedrehten Hörnern – und eine Landschildkröte, vermutlich eine junge Pantherschildkröte.

Zwei Nyala-Böcke.
Zwei Nyala-Böcke.
Eine Landschildkröte auf der Piste.
Eine Landschildkröte auf der Piste.
11:17 · Elefanten füttern

Nach der Safari durften wir die Elefanten füttern. Die Ranger erzählten, dass jeder Elefant rund 300 kg Futter am Tag frisst – unser Futter war für sie also nur ein kleiner Snack. Im Shop bekam Henry außerdem sein Springbock-Kuscheltier „Karoo“.

Ein Rüssel streckt sich nach oben.
Ein Rüssel streckt sich nach oben.
Wir drei an der Futterplattform.
Wir drei an der Futterplattform.
Henry hat das Futter schon bereit.
Henry hat das Futter schon bereit.
Lea füttert einen hoch gestreckten Rüssel.
Lea füttert einen hoch gestreckten Rüssel.
Adrian ist dran.
Adrian ist dran.
Henry reckt sich nach oben.
Henry reckt sich nach oben.
Direkt in den Rüssel!
Direkt in den Rüssel!
Adrian und Henry an der Brüstung.
Adrian und Henry an der Brüstung.
Henry füttert, Adrian schaut zu.
Henry füttert, Adrian schaut zu.
Alle Rüssel nach oben – die Ranger verteilen das Futter.
Alle Rüssel nach oben – die Ranger verteilen das Futter.
Henry vor einem riesigen Rüssel.
Henry vor einem riesigen Rüssel.
Die Elefanten ziehen weiter.
Die Elefanten ziehen weiter.
11:40 · Mittag am Wasser

Danach ging es ins Restaurant des Parks auf der Terrasse am See. Henry bekam einen Korb mit Brot, um die Fische und Wasserschildkröten zu füttern – im Wasser schwammen auch ganz süße kleine Schildkröten. Webervögel posierten für Fotos, und als die Gäste am Nachbartisch gegangen waren, bedienten sich ein Webervogel und ein Spatz an den Resten. Am Holzzaun saß außerdem ein kleiner Gecko.

Ein kleiner Gecko am Holzpfosten.
Ein kleiner Gecko am Holzpfosten.
Wasserschildkröten und Fische im See.
Wasserschildkröten und Fische im See.
Eine kleine Schildkröte und ein großer Fisch.
Eine kleine Schildkröte und ein großer Fisch.
Henry mit seinem Brotkorb.
Henry mit seinem Brotkorb.
Die Fische kommen sofort.
Die Fische kommen sofort.
Webervogel und Spatz räumen den Nachbartisch ab.
Webervogel und Spatz räumen den Nachbartisch ab.
Ein Kapweber am Kabel.
Ein Kapweber am Kabel.
Er schaut direkt in die Kamera.
Er schaut direkt in die Kamera.
Und posiert noch einmal.
Und posiert noch einmal.
Weiter zu den Cango Caves
21 km · ca. 24 min Fahrzeit · höchster Punkt 659 m

Von Buffelsdrift sind es nur gut 20 km weiter nach Norden, bis an den Fuß der Swartberge.

Wissenswert

Cango Caves

  • Die Höhlen liegen rund 27 km nördlich von Oudtshoorn am Fuß der Swartberge und gehören zu den bekanntesten Tropfsteinhöhlen Afrikas.
  • 1780 ließ sich der Farmer Jacobus van Zyl in die erste große Halle abseilen, die heute nach ihm benannt ist. Der Eingang wurde aber schon in der Steinzeit von Menschen genutzt, zuletzt von den San.
  • Die Van-Zyl-Halle ist rund 90 m lang und fast 20 m hoch. In der Botha-Halle steht eine 13 m hohe Tropfsteinsäule.
  • Im 19. Jahrhundert brachen viele Besucher Tropfsteine als Andenken ab. Heute ist das streng verboten.
14:00 · Cango Caves

In den Cango Caves ging es bei einer Führung hinein in eine riesige Tropfsteinhöhle.

Eine große, beleuchtete Halle voller Tropfsteine.
Eine große, beleuchtete Halle voller Tropfsteine.
Henry vor den Stalagmiten.
Henry vor den Stalagmiten.
Säulen, Vorhänge und ein großer Tropfsteinkegel.
Säulen, Vorhänge und ein großer Tropfsteinkegel.
Zurück nach Wilderness
102 km · ca. 1 h 39 min Fahrzeit · höchster Punkt 793 m

Über den Outeniqua-Pass ging es zurück an die Küste nach Wilderness.

Zum Mozambik
1 km · ca. 3 min Fahrzeit

Nach einer kurzen Pause ging es zum Abendessen noch einmal rüber zum Mozambik – es hatte uns am Vortag so gut gefallen.

18:45 · Wieder ins Mozambik

Henry wollte natürlich wieder Garnelen: Lea und Henry bestellten 40 Garnelen und zwei Beilagen zum Teilen – 22 davon hat Henry gegessen! Danach war er völlig erledigt.

Noch ein bisschen malen.
Noch ein bisschen malen.
Ein riesiger Berg Garnelen.
Ein riesiger Berg Garnelen.
Nach 22 Garnelen: Henry ist satt und rutscht erschöpft auf der Bank nach unten.
Nach 22 Garnelen: Henry ist satt und rutscht erschöpft auf der Bank nach unten.

Weitere Tiere des Tages

Essen

Buffelsdrift: Mittagessen am Wasser · Mozambik