Erste Safari – Löwen, Giraffen, Nashörner · Elefanten füttern · Kuscheltier „Karoo“ zieht ein · Tropfsteinhöhlen














Heute war richtig was los! Früh am Morgen ging es über den Outeniqua-Pass nach Oudtshoorn ins Wildreservat Buffelsdrift – dort sind wir in den offenen Safari-Wagen gestiegen.
Kurz nach der Abfahrt sahen wir schon die ersten Nashörner: Breitmaulnashörner. Der Guide erklärte uns, dass es Breitmaul- und Spitzmaulnashörner gibt – auf Englisch „white“ und „black rhino“. Dabei sind beide eigentlich grau.
Danach entdeckten wir einen Springbock, eine Herde Weißschwanzgnus, die gemütlich beieinanderlagen, und noch viele weitere Springböcke.
Weiter ging es zu Nyalas – die Weibchen und Jungtiere sind rotbraun mit weißen Streifen – und noch einmal zu den Gnus.
Oben auf einem der Berge gab es einen kurzen Stopp mit tollem Ausblick – und für Henry einen kleinen Snack zum Auftanken. Ganz weit in der Ferne entdeckten wir schon zwei Giraffen.
Dann eine Herde Zebras. Der Guide erklärte, dass es zwei Arten gibt: Bergzebras mit weißem Bauch und eng stehenden Streifen und Steppenzebras, bei denen die breiteren Streifen bis über den Bauch laufen. Diese hier hatten einen weißen Bauch – es waren Kap-Bergzebras. Eins von ihnen legte sich in den Sand und wälzte sich darin – Sonnencreme auf Zebra-Art. Danach war sein Fell ganz sandig. Und eins der Zebras hatte einen dicken, runden Bauch: Es ist trächtig.
Danach fuhren wir ganz nah an den Giraffen vorbei. Im Park leben 27 Giraffen. Die älteste ist selbst schon 27 Jahre alt, bleibt am liebsten für sich und besucht die Herde nur ab und zu – der Guide nannte sie so etwas wie „Opaaa“. Bei den männlichen Giraffen werden die Flecken mit dem Alter immer dunkler, bei den Weibchen laut Guide eher heller.
Nach der Safari durften wir die Elefanten füttern. Die Ranger erzählten, dass jeder Elefant rund 300 kg Futter am Tag frisst – unser Futter war für sie also nur ein kleiner Snack. Im Shop bekam Henry außerdem sein Springbock-Kuscheltier „Karoo“.
Danach ging es ins Restaurant des Parks auf der Terrasse am See. Henry bekam einen Korb mit Brot, um die Fische und Wasserschildkröten zu füttern – im Wasser schwammen auch ganz süße kleine Schildkröten. Webervögel posierten für Fotos, und als die Gäste am Nachbartisch gegangen waren, bedienten sich ein Webervogel und ein Spatz an den Resten. Am Holzzaun saß außerdem ein kleiner Gecko.
Von Buffelsdrift sind es nur gut 20 km weiter nach Norden, bis an den Fuß der Swartberge.
Über den Outeniqua-Pass ging es zurück an die Küste nach Wilderness.
Nach einer kurzen Pause ging es zum Abendessen noch einmal rüber zum Mozambik – es hatte uns am Vortag so gut gefallen.
Henry wollte natürlich wieder Garnelen: Lea und Henry bestellten 40 Garnelen und zwei Beilagen zum Teilen – 22 davon hat Henry gegessen! Danach war er völlig erledigt.
Buffelsdrift: Mittagessen am Wasser · Mozambik